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Profil
Moderne Insolvenzverwaltung erfordert Insolvenzverwalter, die in der Lage und bereit sind, neben der klassischen Unternehmensabwicklung Sanierungseignungen insolventer Unternehmen zu erkennen und im Gläubigerinteresse Sanierungslösungen umzusetzen. Vor Inkrafttreten der InsO war Konkursrecht lange Zeit schnellstmögliche „Versilberung“ der Aktiva. Nicht selten soll es zu den ersten Amtshandlungen des Verwalters gehört haben, die Kommunikationswege des Schuldners durch Kappung der Telefonleitungen zu unterbrechen. Parallel hierzu hat ein betriebswirtschaftlich und kaufmännisch geprägter Teil der Verwalter die Mehrerlösmöglichkeit bei der Veräußerung von Unternehmensgesamtheiten erkannt und damit zusätzliche Masse über den „good will“ realisiert. Im Ergebnis wurde damit der Grundstein für die Sanierungsfunktion des Insolvenzverfahrens gelegt, welche nunmehr ausdrücklich in § 1 InsO ihren Niederschlag gefunden hat.

Die Gründungsgesellschafter der Insolvenzverwalterkanzlei WallnerWeiß – Dr. Jürgen Wallner und Rüdiger Weiß – haben seit 01.07.2002 eine der führenden Verwalterkanzleien mit insgesamt zwölf Standorten – darunter dem Hauptstadtbüro in Berlin und den Standorten in den Metropolen München und Frankfurt a.M. – und mehr als 70 Mitarbeitern, davon über 30 Berufsträgern, aufgebaut. Die Gründer werden im Ranking seit Jahren unter den TOP 30 der ca. 1900 bundesweit tätigen Insolvenzverwaltern gelistet.

Das erfolgreiche Engagement von WallnerWeiß im Sanierungssektor wird widergespiegelt durch eine Vielzahl an erfolgreichen Insolvenzplänen und Unternehmensübertragungen mit einer Arbeitsplatzerhaltungsquote von über 80 %. Beleg hierfür sind nachfolgend aufgeführte Insolvenzplanverfahren:
  • Heideklause Betriebsgesellschaft mbH (Erhalt des in der Nahrungsmittelbelieferung tätigen Unternehmens durch Konzentration auf das Kerngeschäft),
  • Rechtsanwalt Dr. Schniewind (Regelung komplexer Vermögenslage),
  • RAFESA Consumer Elektronik Handelsgesellschaft mbH (Sanierung eines Elektronikfachmarktes),
  • Hartmann GbR Sächsische Spezialitäten (vollständige Sanierung des Qualitätsanbieters von hochwertigen Nahrungsmitteln – Marken Nudossi, Vadossi),
  • Rechtsanwalt Walther (Sanierung der Rechtsanwaltskanzlei),
  • Dipl.-Ing. Andreu (Lösung obstruktiver Situation eines Freiberuflers),
  • Druckpunkt Druckerei und Repro GmbH (Sanierung eines eingesessenen Offset-Druckers durch leistungswirtschaftliche Optimierung),
sowie eine Auswahl übertragender Sanierungen mit mehr als 100 Arbeitsplätzen:
  • Wildfang Automotive GmbH & Co. KG (Sanierung eines Automobilzulieferers),
  • RMP – MOBILFUNK PROJEKT GmbH & Co. KG (Sanierung eines Erstellers von Mobilfunksendestationen),
  • Burgenländer Fleischwaren GmbH (Sanierung eines Unternehmens aus der Fleisch- und Wurstproduktion),
  • IONITY AG (Sanierung eines Spezialchemieunternehmens unter Veräußerung der betriebsnotwendigen assets an die Degussa/Evonic; Sicherung des Entwicklungs- und Produktionsstandortes für Lithium-Polymer-Ionen-Batterien für  Hybrid- und Elektrofahrzeuge),
  • Landtechnik Hohenmölsen GmbH und Steelservice Center Hohenmölsen GmbH & Co. KG (Sanierung eines Landmaschinenherstellers durch Veräußerung an den AGCO-Konzern zur Integration in die Konzernstruktur als Komponentenlieferant u. a. für die aus Bayern kommende Premium-Traktoren-Marke „Fendt“.
Das Kanzleigefüge partizipiert nicht zuletzt von der Dozententätigkeit der Gründungsgesellschafter an der TU Dresden und der DIU Dresden International University. Die Gesellschafter veröffentlichen regelmäßig in Fachzeitschriften und kommen Vortragsanfragen zu insolvenzrechtlichen Themen nach.